Der Alentejo, wie auch ganz Portgual, war in den ersten Februartagen Schauplatz von starken Regenfällen. Die Folge davon sind bereits im Alqueva-Staudamm und anderen Staudämmen im Süden Portugals zu spüren. Im Falle von Alqueva fehlen praktisch nur noch etwa 4 Meter bis zu seinem Höchststand (2010). Laut TVI24 hat es beim Alqueva-Damm aufgrund der starken Regenfälle in den ersten beiden Wintermonaten von 2021 dazu geführt, dass bereits mehr Wasser gespeichert wurde als im ganzen Jahr 2020.  

Die Zeit der leeren Staudämme ist vorerst vorbei. Hier der Staudamm von Montargil/ Alentejo im Sommer 2020. Foto: Claus Bunk

Es sei daran erinnert, dass dies kein isoliertes Phänomen der Regenfälle im Alentejo ist, da inzwischen ca. 90% der Staudämme in Portugal im Januar und Februar ihren maximalen Wasserstand wiederherstellen konnten. Damit wurde eine langanhaltende Dürreperiode in dieser Region unterbrochen.