Die Galerie Morgenland und die Geschichtswerkstatt Eimsbüttel haben ein neues Buch herausgebracht, das sich mit den portugiesischen Hamburgern beschäftigt.

Kaum eine Stadt in Deutschland ist seit alters her portugiesischer als Hamburg. Nach dem deutsch-portugiesischen Anwerbeabkommen 1964 fanden portugiesische Arbeitsmigranten bevorzugt im Hamburger Hafen und in Hamburger Industriebetrieben Arbeit, holten ihre Familien nach und brachten ihre Kultur und Lebensart mit nach Hamburg. Das hat die Stadt geprägt - nicht nur im sogenannten "Portugiesenviertel" an den Landungsbrücken.

Durch viele persönliche Kontakte zur portugiesisch-hamburgischen Szene erhielt Martin Kempe Anstöße für das vorliegende Buch über die portugiesische Migration nach Hamburg. Eine besondere Geschichte nicht zuletzt deshalb, weil in den Jahrzehnten der sozialen Integration und zugleich der kulturellen Vielfalt ein grenzüberschreitendes europäisches Lebensgefühl gewachsen ist.

Durch Interviews und den zahlreichen, zeitgenössischen Broschüren entnommenen Statements von portugiesischen Migrantinnen und Migranten entstand ein vielfältiges Bild ihres Lebens. Die Geschichtswerkstätten Eimsbüttel und Wilhelmsburg Hafen ergänzten das Buch um weitere portugiesisch-hamburgische Geschichten aus ihren Stadtteilen.

Martin Kempe: Die portugiesischen Hamburger. Eine besondere Geschichte von Arbeit und Leben  . Hamburg-Eimsbüttel: Geschichtswerkstatt Eimsbüttel. 2020. 96 Seiten mit zahlreichen Abbildungen. Preis: € 6,00

Erhältlich in der Galerie Morgenland / Geschichtswerkstatt Eimsbüttel (z. Zt. bitte ankündigen unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder Tel.: 4904622), bei der Pastelaria Transmontana Schulterblatt 86, Transmontana II in der Lappenbergsallee 48, im Buchladen Osterstraße (Nr. 171) als auch in der Bücherhalle Eimsbüttel im Doormannsweg 12 (im Hamburg-Haus).