Am 26.9. las Ursa Koch aus ihrem Buch "Die Strandgängerin" im Kulturhaus Eppendorf. Es waren knapp 20 interessierte Besucher gekommen, um diese Veranstaltung zu sehen und der Vorsitzende der PHG, Luís Pacheco, eröffnete die Veranstaltung mit einer Begrüßung im Namen der PHG.

Ursa Koch kennt sich gut auf den Kapverdischen Inseln aus. Die Schriftstellerin von der Schwäbischen Alb verbringt dort einen großen Teil ihrer Zeit. Diese intime Kenntnis des Archipels lieferte bereits die Basis für Ihren Roman Das Kapverdenhaus (Rezension in der Literaturbeilage der Portugal-Post 58). Dies gilt ebenso für ihren neuen Roman, in dem es auch wieder um deutsch-kapverdische Beziehungen geht. Die Protagonistin und Ich-Erzählerin Amelie ist die Tochter einer aus gutbürgerlichen  Hamburger Familie. Sie fliegt auf die Kapverden, um dort ihren Wurzeln nachzugehen, denn ihr Vater war ein kapverdischer Hafenarbeiter.  Die Orte des Geschehens sind die Insel Santo Antão und der Ort Mindelo auf São Viciente, wo die Familie ihres inzwischen verstorbenen Vaters wohnt. Diese Vorgeschichte musste man kennen, um dann mit ihr in die vorgelesenen Textfragmente einsteigen zu können.  Ein interessant geschriebener Roman, der schon in einer Rezession von Peter Koj zum Lesen empfohlen wurde.

Im Anschluss an die Leseproben gab es einen kleinen Umtrunk und es wurde über das Leben auf den Kapverden gesprochen, denn Ursa Koch hat dort auf Santo Antão ein eigenes Ferienhaus, wo sie gern einige Zeit des Jahres verbringt. 

Foto: Luís Pacheco begrüßt die Gäste, neben ihm die Autorin. Foto: Claus Bunk

Foto: Ursa Koch während der Lesung, Foto: Claus Bunk