Termin: 17.4. 21:30 OmeU.

 
A Horas e Vez de Augusto Matraga 
Brasilien 2011, Vinícius Coimbra
Mit João Miguel, José Wilker, José Dumont

Der stolze und brutale Gutsherr Esteves wird von seiner Frau verlassen, verliert Hof und Familie und bei einem versuchten Rachezug fast sein Leben. Ein Paar rettet und pflegt ihn gesund. Fünf Jahre später verlässt er das Haus seiner Retter – anscheinend vollkommen verändert und inzwischen gottesfürchtig. Die grandiosen Bilder dieses archaischen Westerns im brasilianischen Minas Gerais erzählen von Ehre und Rache, Vergebung und Erlösung.

Der Film beruht auf einer Novelle des brasilianischen Autors João Guimarães Rosa


 

Termin: 16.4. 19:00 OmeU.

BR-716

Brasilien 2016, Domingos Oliveira
Mit Caio Blat, Sophie Charlotte, Maria Ribeiro

Rio de Janeiro in den ausschweifenden 1960er Jahren. Der Ingenieur und angehende Schriftsteller Felipe führt ein Leben, das hauptsächlich aus Alkohol und exzessiven Partys besteht. Es gilt, in vollen Zügen die Freiheit der Bohemiens zu leben, während sich das politische Klima draußen zuspitzt. Der Film ist eine Ode an das Lebensgefühl der 1960er Jahre.


 

Termin: 20.4. 19:00 OmeU.

As duas Irenes

Brasilien 2017, Fabio Meira
Mit Priscila Bittencourt, Isabela Torres, Marco Ricca

Irene entdeckt, dass ihr Vater eine außereheliche Tochter hat, die ebenfalls Irene heißt und genauso alt wie sie ist. Nach anfänglichem Schock nähert sich Irene langsam ihrer Halbschwester und deren Mutter an, ohne ihre wahre Identität preiszugeben. In einem kunstvollen Mosaik entspinnt sich ein Geflecht aus Identitätsfragen, aufrichtiger Freundschaft und den ersten Schritten ins Erwachsenwerden.


Termin: 18.4. 17:00 OmeU.

Curumim

Brasilien 2016, Marcos Prado

Das Leben von Marco »Curumim« Archer änderte sich schlagartig, als die Polizei auf dem internationalen Flughafen von Jakarta 13,5 Kilo Kokain in seinem Drachensegler sicherstellte. Zunächst gelang ihm die Flucht. 16 Tage hielt er sich in Indonesien versteckt, bevor er verhaftet und zum Tode verurteilt wurde.

Mit einer versteckten Kamera hielt Marco seinen Gefängnisalltag fest und bat Regisseur Marcos Prado um Unterstützung für diese Dokumentation. Fehlende familiäre Bindungen, seine Suche nach Halt in Freundschaften – kritisch reflektiert Marco stellvertretend für eine ganze Generation junger Brasilianer die Achterbahnfahrt seines Lebens.


 

Termin: 21.4. 21:30 OmeU.

Gloria e Graca

Brasilien 2017, Flávio R. Tambellini
Mit Carolina Ferraz, Sandra Corveloni

Nachdem der alleinerziehenden Mutter Graça ein Aneurisma im Gehirn diagnostiziert wird, sucht sie verzweifelt nach jemandem, der sich im Falle ihres Todes um die Kinder kümmern könnte. Sie sucht ihren Bruder auf, mit dem sie 15 Jahre keinen Kontakt hatte, und stellt fest, dass dieser inzwischen zu Gloria geworden ist: ein erfolgreicher, unabhängiger Transvestit, der zunächst nichts mit der Familie zu tun haben will. Nach einer Weile nagen jedoch Schuldgefühle an Gloria, und vielleicht könnte das Mutter-Dasein ja eine Erfüllung ihrer weiblichen Seite sein?


Termin: 19.4. 17:00 OmeU.

Redemoinho

Brasilien 2017, José Luiz Villamarim
Mit Irandhir Santos, Júlio Andrade, Dira Paes

Nach langer Zeit treffen sich Luzimar und Gildo, zwei Freunde aus Kindheitstagen, wieder. Vom Alkohol gelöst, öffnen die beiden Freunde sich ihren Erinnerungen und Entscheidungen, die sie auf unterschiedliche Lebenswege gebracht haben, und stellen sich einem gemeinsamen Trauma aus der Kindheit … Der Film basiert auf der Geschichte »O Mundo Inimigo – Inferno Provisório Vol. II« (Die feindliche Welt – Vorläufige Hölle Teil II) von Luiz Ruffato.